Hongkong

Welcome to Hongkong

Unser City Trip nach Hongkong begann mit dem Verlassen der USA und einem 15-stündigen Flug. Wir checkten in unserem Hotel in San Francisco bereits sehr früh aus. Wir nahmen die Metro für 4,65 USD pro Person und fuhren zum Flughafen. Unsere Reise sollte anstrengend werden. Denn unser Flug startete um 10:55 Uhr und Ankunft war planmäßig 18:05 Uhr (Ortszeit Hongkong). Reine Flugzeit betrug 15 Stunden, dazu kam noch eine Zeitverschiebung von +16 Stunden. Jetlag war quasi vorprogrammiert.

Tag 1 – HONGKONG

Datum: Fr. 23.11.2018 – Sa. 24.11.2018
Übernachtung: Everest Hostel
Preis: 85 EUR

Unser Flugzeug hatte zwar eine Stunde Verspätung, aber die Reise war sehr angenehm. HongKong Airlines können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Während dem Flug wurden wir mit allen notwendigen Dingen versorgt. Es gab Kissen, Decken und einen kleinen Kulturbeutel. Insgesamt gab es zwei Mahlzeiten und zwei kleine Snacks. Das Entertainment Programm bot verschiedenen Spiele, Musik, Serien und Filme an. Es hat uns also an nichts gefehlt und so konnten wir 15 Stunden in der Luft gut aushalten.

Nach der Landung und einer unkomplizierten Passkontrolle hatten wir es endlich geschafft. Deutsche Staatsbürger dürfen sich bis zu 90 Tagen ohne ein Visum in Hongkong aufhalten. Jetzt heißt es für uns nur noch in die Stadt fahren und uns endlich ins Bett legen. Das dachten wir zumindest. Aber es sollte mal wieder anders kommen.

Die Busfahrt in die Stadt verlief problemlos. Ein Ticket kostete 33 HKD, umgerechnet sind dies 3,70 EUR pro Person. Die Fahrt dauerte circa eine Stunde. Für die erste Nacht buchten wir ein Zimmer im Urban Pack Downtown.

Bei unserer Ankunft am Hostel war es bereits 22 Uhr und wir waren sehr müde. Doch leider gab es ein paar Probleme mit unserem Zimmer. Unser Check-In verlief irgendwie merkwürdig. Der Mann an der Rezeption wunderte sich, warum bei der Buchung vermerkt war, dass wir angeblich aus Kolumbien kommen. Ehrlich gesagt wunderte es uns auch, aber wir waren zu müde um der Sache nachzugehen.

Nachdem wir den Schlüssel für unser Zimmer in den Händen hielten und wir uns mit „bis morgen“ verabschiedeten, löste dies irgendwas bei ihm aus. Er überprüfte unsere Namen erneut und gab uns dann zu verstehen, dass es gar kein Zimmer für uns gibt. Er verwechselte die Reservierungen und erwähnte, dass unsere Reservierung storniert wurde.

Freie Zimmer Fehlanzeige. Das Hostel arbeitet mit Agoda zusammen, über die wir das Zimmer buchten. Es wurde uns dort als frei Verfügbar angezeigt, obwohl es bereits vergeben war. Und Urban vergaß die Stornierung an uns zu verschicken. Eine Bestätigungsmail wird automatisch versendet, aber im Falle einer Stornierung muss dies wohl manuell angestoßen werden.

Da standen wir also, tot müde und ohne Zimmer in Mitten von Hongkong. Natürlich waren wir darüber nicht erfreut und versuchten die Situation zu klären. Wir telefonierten mit dem Besitzer. Er konnte sich nur entschuldigen und versuchte die Lage irgendwie zu klären. Der Mann an der Rezeption war maßlos überfordert.

Seine Aufgabe war es jetzt uns ein Zimmer in einem anderen Hostel zu besorgen. Wir wissen nicht genau warum, aber ein Zimmer für Samstagnacht in Hongkong zu finden ist eine wirkliche Herausforderung. Irgendwann und es war bereits über eine Stunde vergangen, gelang es ihm ein Zimmer für uns zu finden.

Er druckte uns die Bestätigung aus und wir machten uns auf den Weg um endlich Schlaf zu bekommen. Das Hostel befand sich nur wenige Gehminuten von dem ursprünglichen Hostel entfernt- Allerdings dauerte das Warten auf den Aufzug über 20 Minuten.

Warum wir so lange auf den Aufzug warten mussten? Es gab insgesamt nur 2 Aufzüge und diese fahren zu unterschiedlichen Stockwerken. Ein Aufzug fährt nur die geraden Stockwerke an also 2,4,6 usw. und der andere Aufzug hält nur an den ungeraden Stockwerken. Alle die sich jetzt fragen warum wir nicht einfach die Treppe genommen haben?

Wir sind ehrlich, die hätten wir nicht gefunden. Im gesamten Gebäudekomplex waren so viele Menschen. Wir waren wirklich erschöpft und nicht mehr in der Lage klar zu denken. Nachdem wir also so lange auf unseren Aufzug gewartet hatten, fuhren wir in die 13. Etage. Am Empfang stand ein Mann mit indischer Herkunft. Er prüfte unsere Unterlagen und wir bezahlten für unser Zimmer.

Aber um in das Zimmer zu gelangen, müssen wir alle Etagen wieder herunterfahren. Alles was uns blieb war die Aussage vom Rezeptionist: „Mein Freund bringt euch zu eurem Zimmer, ok?“ Wir waren verwirrt und wussten nicht so recht, was hier überhaupt passierte. Als wir aus dem Aufzug ausstiegen, erwartete uns der oben erwähnte „Freund“.

Ebenfalls ein Mann mit indischer Herkunft und er führte uns dann zu unserem Zimmer. Welches natürlich nicht im gleichen Gebäude lag. Nein, wir mussten noch ein ganzes Stück gehen und er erzählte uns, dass wir ein ganz tolles Zimmer bekommen. Viel größer als die normalen Zimmer. Natürlich erwartete uns ein schönes großes Zimmer. NICHT.

Unser Zimmer bestand aus einem kleinen Bad und es standen drei Betten darin. Ein Doppelbett und ein Einzelbett. Geschätzt waren es nicht mehr als 9 m². Unter den ganzen Umständen hatten wir keine andere Wahl als dort zu übernachten. Mittlerweile war es 1:00 Uhr und wir wollten einfach nur schlafen.

Erstaunlicherweise waren wir anscheinend die Einzigen, die schlafen wollten. Denn wie bereits erwähnt, waren die Straßen voll mit Menschen. Der Gebäudekomplex mit den Aufzügen war immer noch so voll, obwohl wir bereits Nacht hatten.

Wir verbrachten nicht viel Zeit darüber nachzudenken und legten uns einfach ins Bett um zu schlafen. Es war kein erholsamer Schlaf, es war eher ein Schlaf, den wir dringend nachholen mussten.

Im Nachhinein hatten wir erst erfahren in welchem Gebäudekomplex wir überhaupt übernachteten. Unbewusst landeten wir im ChungKing Mansions. Das ChungKing Mansions ist ein Sammelsurium von Hostels im Zentrum von TsimShaTsuis direkt an der Nathan Road. Hier liegt die größte Ansammlung von Unterkünften auf engstem Raum weltweit mit nicht weniger als 150 Hostels. Unter Travellern wohl bekannt als verwinkelte, düstere und schmutzige Hochburg mit 17 Stockwerken auf einer Breite von 150 Meter.

An den Liften muss man mit 15 Minuten Wartezeit rechnen. Zum Glück wurden wir in das Golden Crown Mansions ausquartiert. Hier steht einem wohl ein bisschen mehr Platz und Komfort zur Verfügung. Aber dennoch berühmt und berüchtigt.

Welcome to Hongkong dachten wir uns. Kann ja nur noch besser werden.

Tag 2 – HONGKONG

Datum: So. 25.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Man kann es sich eventuell denken, gut war unsere Nacht nicht. Am Morgen waren wir früh wach um so schnell wie möglich das Hotel zu verlassen. Wir waren so froh, dass wir uns für die weiteren Nächte bereits ein Hostel reservierten. Die weiteren Tage verbrachten wir im Hostel Yesinn.

Das Hostel befindet sich nur 1 km von unserem jetzigen „Hotel“ entfernt und zu Fuß gut zu erreichen. Bereits am Eingang wussten wir, dass das Yesinn eine gute Entscheidung war. Es war einladend und der Empfang war herzlich. Einfach das komplette Gegenteil von dem was wir am Vorabend erlebten.

Unsere Reservierung war für ein 8-Bett-Zimmer. Im Zimmer war eine eigene Toilette und sogar eine Dusche. Diese teilt man zwar mit den anderen Mitbewohnern, aber es war sauber und wir fühlten uns direkt wohl.

Für 3 Tage im Yesinn Hostel zahlten wir 111,34 EUR. Es gibt in Hongkong auch Hostels für 5 EUR die Nacht, aber wir wollen uns wirklich nicht ausmalen wie diese aussehen. Zumindest sind die Rezessionen alle negativ und wir gehen kein weiteres Risiko mehr ein.

Das Beste an dem Hostel war natürlich unsere Erleichterung und die Hoffnung, dass Hongkong doch noch ganz toll für uns werden konnte. Nachdem wir gestern nichts mehr gegessen hatten, machten wir uns noch schnell auf die Suche nach etwas Essbarem. Direkt in unserer Straße gab es alles was wir benötigten.

Es gab eine Bäckerei und mehrere Restaurants in unmittelbarer Nähe. Starbucks war auch direkt um die Ecke. Abends gegen 18 Uhr wurden kleine Stände aufgebaut für einen Markt. Unsere komplette Straße wurde umgebaut. Kleine Garagen-Küchen und Restaurants öffneten und die Stadt war belebt. Das gefiel uns sehr gut. Allgemein ist unser zweiter „erste Eindruck“ von Hongkong positiv.

Straße in Hongkong
Hongkong

Das Zentrum KowLoon mit den Bezirken TsimShaTsu, MongKok, HungHom und YauMaTei ist weitestgehend als eine wahre Freiluftkaufhalle bekannt. Hauptschlagader ist die Nathan Road. Hauptbeschäftigung der Touristen ist hier das Einkaufen.

Tag 3 – HONGKONG

Datum: Mo. 26.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Die erste Nacht im Hostel war in Ordnung. Gegen Nacht trafen noch weitere Reisende ein, aber davon ließen wir uns nicht stören. Heute machten wir einen kleinen Spaziergang zum Ladies Market im Stadtviertel MongKok. In der TungChoi Street einer Parallelstraße der Nathan Road liegt Hongkongs größter Straßenmarkt für Kleidung und Textilien. Alles was man hier findet, ist fast ausnahmslos „made in China“. Gekauft wurde nichts, denn unsere Backpacks sind bereits viel zu überfüllt!

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zur Uferpromenade. Von unserem Hostel waren es nur 20 Minuten zu Fuß. Im Gegensatz zu San Francisco, fühlten wir uns in Hongkong zu keiner Zeit unsicher. Die Stadt ist Abends/Nachts so aktiv, dass man ohne Bedenken rumschlendern kann. An der Uferpromenade erwartete uns die Symphonie of Lights. Zahlreiche Wolkenkratzer auf der Hongkong Island Seite bieten eine aufeinander abgestimmte Laser-Lightshow. Die Vorstellung findet täglich um 20 Uhr statt.

A Symphony of Lights
A Symphony of Lights

Auf dem Rückweg besuchten wir noch einen weiteren Markt. Nördlich der Jordan Road liegt YauMaTei. Hier findet man den Temple Street Night Market. Die Straße belebt sich erst nach Einbruch der Dämmerung. Danach findet man hier alles was das Herz begehrt. Essen, Wahrsager und Verkaufsstände mit allen erdenklichen Waren.

Tag 4 – HONGKONG

Datum: Di. 27.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Heute regnete es den ganzen Tag. Deswegen konnten wir leider nicht so viel sehen. Gegen Abend eröffneten (egal bei welchem Wetter) wieder die Märkte und die kleinen Restaurants. Zu unserem Glück, denn mit Essen verbrachten wir heute die meiste Zeit. Im Grunde könnten wir hier den ganzen Tag essen. Kulinarisch ist Hongkong ein Traum und wir lieben es, gutes Essen zu genießen.

Tag 5 – HONGKONG ISLAND

Datum: Mi. 28.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Den heutigen Tag wollten wir auf HongKong Island verbringen. Um nach HongKong Island überzusetzen, nimmt man am besten die Star Ferry. Die Star Ferry ist mit der Zeit zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Auf dem Oberdeck mit Panorama-View kostet eine Fahrt werktags 2,50 HKD (Wochenende: 3,40 HKD) und im Unterdeck 2,20 HKD (Wochenende: 2,80 HKD). Die Fähre verkehrt alle 10 Minuten zwischen 06:30 und 23:30 Uhr.

Hongkong Skyline
Hongkong Skyline

Unverzichtbar ist die Octopus-Card. Eine vollautomatisierte Kredit-Fahrkarte, die sich lohnt, wenn man öfters Fahrten mit öffentlichen Transportmitteln unternehmen möchte. Die Karte ist für 150 HKD an größeren MTR-Stationen erhältlich. Sie beinhaltet ein elektronisches Guthaben von 100 HKD und 50 HKD als Kaution, die bei Rückgabe zurückerstattet wird. Das einmalige Überziehen bis zu 35 HKD ist mit dieser Karte erlaubt. Jedoch mindert dies die Rückzahlung der Kaution.

Wichtig: Eine Octopus-Card am Besten nicht im 7-Eleven erwerben. Diese Karten sind eher für Einheimische gedacht und werden ohne Guthaben/Kaution verkauft. Deswegen sollte man beim Kauf lieber die MTR-Stationen aufsuchen.

Auf HongKong Island besuchten wir die Viertel Central, SoHo und WanChai. Der Bezirk Central wurde von den Briten 1842 als erster besiedelt. Heute sind die alten Kolonialbauten, den modernen Einkaufzentren gewichen. SoHo ist ein Viertel mit vielen Pubs und Restaurants. Am besten kann man sich einen ersten Eindruck mit dem Mid-Level-Escalator verschaffen.

Dieser ist eine Kombination mehrerer Treppen und Rolltreppen zu den 800 Meter entfernten Wohnhäusern in den Mid Levels. Das längste Rolltreppenkonstrukt der Welt ist kostenlos. Auf halber Strecke kann man sich am Automaten noch 2 HKD (Öko-Bonus) für seine Octopus-Cart abholen. In WanChai liegen hauptsächlich Büro- und Verwaltungsräume. Früher wohl das Ausgehviertel schlecht hin.

Wir machten noch einen Abstecher in den HongKong Park. Dies ist ein großer und empfehlenswerter Stadtpark in Hongkong. Er bietet neben einem TaiJiQuan-Garten, einem Pflanzenkonservatorium, Teichen, Spielplätzen auch ein begehbares Aviarium (Vogelzelt mit tropischen Regenwald). Leider war das Aviarium wegen Umbauarbeiten geschlossen.

Hongkong Park
Hongkong Park

Des Weiteren verkehrt auf HongKong Island die alte Tram von West nach Ost. Seit 1904 zuckeln die Doppeldecker-Straßenbahnen im gemütlichen Tempo durch die Stadt. Man steigt hinten ein und bezahlt die Gebühr von 2,30 HKD beim Ausstieg vorne. Eine Fahrt ist definitiv jeden Cent wert und nebenbei muss man weniger zu Fuß zurücklegen.

Nach unserem Ausflug nach HongKong Island ging es mal wieder um die Qual der Wahl. Das richtige Restaurant für den Abend aus zu suchen. Die Kantonesische Küche kommt in Hongkong nicht zu kurz. Es existiert eine schier endlose Auswahl an DimSum-Lokalen und anderen chinesischen und asiatischen Restaurants.

Wir entschieden uns in den nördlichen Teil der Stadt zu fahren, um eines der preiswertesten Michelin-Stern Restaurants der Welt zu besuchen – One Dim Sum. Es wurde uns nahegelegt viel Zeit mitzubringen, da die Warteschlangen meistens sehr lang sind. Allerdings war dies heute nicht der Fall und wir konnten relativ schnell einen Tisch erhalten.

DimSum
DimSum

Alternativ kann man das Restaurant Tim Ho Wan ansteuern. Dies ist ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und günstig. Beide Restaurants haben einen Fokus auf kantonesische Spezialitäten – vor allem DimSum.

Tag 6 – HONGKONG LANTAU

Datum: Do. 29.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Unser heutige Tagesausflug führte nach LanTau. Mit gut 140 km² Gesamtfläche ist LanTau fast doppelt so groß wie HongKong Island. Strände, hohe Bergketten mit üppigem Grün und zahlreiche Wanderwege machen diesen Teil besonders für diejenigen attraktiv, die dem Trubel in Hongkong Stadt entkommen wollen.

Fischerdorf TaiO
TaiO

Das Fischerdorf TaiO steht zum Schutz vor Hochwasser auf Stelzen. Den Beinamen Venedig HongKongs wird das Dorf allerdings nicht gerecht. Vor allem sollte man sich nicht auf eine Bootstour für 30 HKD einlassen. Wir verstanden dieses Angebot etwas falsch und waren der Annahme, dass wir das Fischerdorf nur mit der Bootstour erkunden könnten. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Dorf problemlos zu Fuß besichtigt werden kann.

Von TungChung erreicht man das Dorf mit dem Bus Nummer 11 (11,80 HKD). Von TaiO kann man dann den Bus Nummer 21 nach NgongPing zum Riesen-Buddha nehmen (6,60 HKD). Das auf der NgongPing-Hochebene liegende Kloster zählt zu den wichtigsten Buddhismus Klöstern der Welt. Zu sehen gibt es den TianTan-Tempel mit der größten sitzenden Buddhastatue der Welt.

TianTan-TempelTianTan-Tempel
Buddhastatue
Buddhastatue

Zum Buddha hinauf führen 260 Stufen, die es zu bewältigen gibt. Zurück nach TungChung kann man entweder mit dem Bus Nummer 23 (17,20 HKD) oder mit der Seilbahn NgongPing 360 (One-Way: 160 HKD) fahren. Alternativ könnte man auch die Tour mit der Fähre von HongKong Central nach MuiWo (13,20 HKD) starten und von dort mit dem Bus Nummer 1 nach TaiO (10,70 HKD) fahren.

Tag 7 – HONGKONG

Datum: Fr. 30.11.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Den heutigen Tag verbrachten wir mit Planungen für unsere nächste Reise. Wir fanden einen günstigen Flug nach Kuala Lumpur. Die restliche Zeit verbrachten wir mit Spaziergängen durch die Gassen Hongkongs und schauten uns nochmal an der Uferpromenade um.

In TsimShaTsui bietet sich entlang der Uferpromenade ein unverwechselbarer Blick auf HongKong Island mit seinen Wolkenkratzern. Der schönere Teil liegt am Clock Tower. Links davon der Promenade entlang stößt man auf die Avenue of Stars. Hier sind chinesische Filmstars in Anlehnung an den Walk of Fame verewigt. Darunter unter anderem Jet Li, Jackie Chan und Bruce Lee. Außerdem besuchten wir noch das Museum of History, welches eine Einführung in die Geschichte Hongkongs bietet und das beste – der Eintritt ist frei.

Tag 8 – MACAU

Datum: Sa. 01.12.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

Macau liegt an der Südküste des chinesischen Festlandes und kann von Hongkong aus mit der Fähre erreicht werden. Eine Fahrt kostet 38 HKD und die Fahrzeit beträgt 50 Minuten. Macau gehörte bis 1999 noch zu Portugal und ist (wie Hongkong) bis heute eine Sonderverwaltungszone von China. Aus diesem Grund ist eine Einreise mit Visa on Arrival möglich.

Die riesigen Casinos und Einkaufzentren sind uns bereits aus Las Vegas bekannt. Macau wird nicht umsonst als „Las Vegas Asiens“ bezeichnet. Wie Las Vegas wird Macau ebenfalls in zwei Stadtteile aufgeteilt. Zum einen das Oldtown, in diesem findet man u.a. die Ruine der 1835 zerstörten Pauluskirche. Zum anderen den Cotai Strip, hier sind die meisten Casinos zu finden.

Unsere Fähre legte in Oldtown an und wir erkundeten erst mal die Gegend. Heute war Samstag und die Straßen waren sehr voll. Bis zur Pauluskirche benötigten wir ungefähr 35 Minuten zu Fuß. Durch die hohe Anzahl der Menschen ging es sehr schleppend voran, denn jeder hatte das gleiche Ziel. Das Wahrzeichen von Macau besteht nur noch aus der Fassade. Mehr ist leider von der Kirche nicht übrig geblieben.

Ruine Pauluskirche
Ruine Pauluskirche

Oldtown war zu überfüllt, die Menschenmasse war uns einfach zu viel. Einige Casinos bieten einen kostenlosen Shuttle zum anderen Teil der Stadt an. Normalerweise sind diese nur für aktive Spieler gedacht, aber wir gaben uns selbstbewusst und stiegen einfach ein. Das Wynn Palace kannten wir bereits aus Las Vegas. Wir waren bereits in den USA von den Ausmaßen der Casinos beeindruckt.

Gasse in Macao
Macao Oldtown

Aber natürlich sollte es hier noch ein wenig getoppt werden. Denn das Wynn Palace bietet nicht nur Luxus pur, es hat sogar eine eigene Gondelfahrt vor dem Eingang des Hotels. Die Gondelfahrt ist für alle Besucher kostenlos und wird durch ein Wasserspiel begleitet. So kann man sich die Zeit auch vertreiben.

Kostenlose Shuttles nutzen und noch ein wenig Gondel fahren. 😀 Entlang des Cotai Strip gibt es viele bekannte Casinos aus Las Vegas. Während wir bei unserem Spaziergang alles betrachteten, fielen uns die vielen Hochzeiten auf. Wie soll es auch anders sein? Unser Glück wollten wir heute allerdings nicht auf die Probe stellen.

Casino in Macao
Macao Cotai Strip

Die Glücksspiele begannen alle bei 25 MCD und dieser Einsatz war uns zu hoch. Die Kontrollen an den Casinos sind strenger. Jeder Gast wurde beim Eingang kontrolliert. Nachdem wir alle Casinos abgeklappert hatten, ging es für uns wieder zurück nach Hongkong. Wir nahmen wieder einen kostenlosen Shuttle, welcher uns direkt zum Fährterminal Cotai brachte.

Nach diesem Tag können wir für uns persönlich sagen, dass uns Las Vegas besser gefallen hat. Wir hatten zwar einen schönen Tag in Macau, aber die ausgelassene Stimmung und den Flair den Vegas geboten hatte, konnten wir heute nicht verspüren.

Tag 9 – HONGKONG ISLAND

Datum: So. 02.12.2018
Übernachtung: Yesinn Hostel
Preis: 56 EUR

The Peak – die Aussicht vom Victoria Peak zählt zu den schönsten Panoramaansichten auf eine Großstadt. Der Peak gilt als Nobeladresse der oberen Zehntausend. Eine Fahrt mit der Peak-Tram wird von diversen Touristenführern empfohlen. Dabei sollte man bei der Hochfahrt unbedingt rechts sitzen (hin: 28 HKD, hin & zurück: 40 HKD). An der Endstation steht der Peak Tower. Der Zutritt zur Aussichtsplattform Sky Terrace ganz oben kostet natürlich extra (48 HKD). Der eigentliche Gipfel liegt noch eine halbe Stunde Fußweg entfernt. Der Vitoria Peak Garden lädt zu einem Spaziergang am Gipfel ein oder einfach zum Verweilen. Alternativ kann man mit dem Bus Nummer 15 (9,80 HKD) hinauf zur Bergstation der Peak-Tram fahren. Dabei kann man durchaus ebenfalls schöne Ausblicke vor allem auf Happy Valley erhaschen.

Aussicht vom Peak
Hongkong Peak

Unser Fazit

Hongkong hat uns persönlich sehr gut gefallen. Es ist eine kulturelle und vielfältige Stadt. Die vielen Sehenswürdigkeiten und die kleinen aber feinen Besonderheiten machen einen Aufenthalt unvergesslich. Wir kommen auch gerne nochmal zurück nach Hongkong, um die kulinarische Seite noch mehr auszukosten. 😀

Unsere Kosten für 9 Tage

Anreise

Flug
273

Unterkunft

Everest Hostel & Yesinn Hostel
268

Transport

Bus & Fähre
20

Essen & Trinken

Einkäufe
93

Sightseeing

Macao & LanTau
46

Gesamtkosten

700

Kosten in Euro pro Person für 9 Tage (ca. 78,- je Tag)